Förderung der Wärmepumpe

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Förderung der Wärmepumpe

Entscheiden Sie sich für das Heizen mit Umweltwärme, können Sie von der attraktiven Förderung der Wärmepumpe profitieren. Denn dank ihrer sauberen Heiztechnik und ihres wirtschaftspolitisch immens großen Potenzials gibt es zahlreiche finanzielle Kaufanreize vom Staat. Die zwei wichtigsten Förderer sind dabei das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

BAFA-Förderung der Wärmepumpe

Die Wärmepumpe-Förderung bleibt mit der Überführung in die BEG (Richtlinie der Bundesförderung für effiziente Gebäude, Start: Januar 2021) eine wesentliche Maßnahme der Bundesregierung, mit der sie das Heizen mit erneuerbaren Energien so attraktiv wie möglich gestalten möchte. Bis Jahresende 2020 noch unter dem Oberbegriff “Marktanreizprogramm” geführt, sind unter dem neuem Namen BEG auch weiterhin attraktive staatliche Fördermittel für Wärmepumpen verfügbar. Nur die technischen Mindestanforderungen haben sich verändert.

Konkret haben Anlagenbesitzer Anspruch auf finanzielle Unterstützung, wenn ihre Wärmepumpe zu mindestens 50 Prozent einem der folgenden Zwecken dient:

  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung oder nur Raumheizung
  • Bereitstellung von Prozesswärme und Wärme für Wärmenetze
  • Oder: zur Nachrüstung bivalenter Systeme mit einer Wärmepumpe
Einzelmaßnahme, Sanierung oder Neubau

Die BEG-Richtlinie fördert den Einsatz einer Wärmepumpe wahlweise mit Zuschüssen oder Krediten. Bei der Antragstellung ist zwischen einer sogenannten Einzelmaßnahme einerseits oder der Wärmepumpe als Komponente in Bestandsgebäuden beziehungsweise Neubauten zu unterscheiden. Anträge auf einen Zuschuss als Einzelmaßnahme laufen unter dem Stichwort “BEG EM” über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA. Eigentümer, die sich für eine Wärmepumpe als Teilkomponente ihrer Sanierung oder ihres Neubaus interessieren, wenden sich hingegen an die Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW.

Dort lassen sich sowohl Zuschüsse als auch Kredite beantragen. Es handelt sich hierbei seit 2021 um eine sogenannte Effizienzhausförderung. Da dies höhere Standards mit sich bringt, sind die technischen Voraussetzungen höher als für Bestandsgebäude.

BEG-Förderung für Wärmepumpen kombiniert mit anderen Systemen – Hybridheizung

Wird die Wärmepumpe zusammen mit einem Wärmeerzeuger installiert, der ebenfalls erneuerbare Energien nutzt (z.B. Wärmepumpe mit Solarthermie oder Biomasseanlage), fällt sie unter die Kategorie EE-Hybridheizung. Hier beträgt der Fördersatz ebenfalls 35 Prozent beziehungsweise bis zu 50 Prozent. Wichtig ist, dass beide Systeme die entsprechenden technischen Voraussetzungen erfüllen müssen.

Sollte die neue Wärmepumpe eine bestehende Gasheizung unterstützen, fällt sie unter die Kategorie Gas-Hybridheizung. Für den Betrieb dieser Hybridlösung gibt es maximal 30 Prozent Zuschuss beziehungsweise bis zu 45 Prozent (inklusive Austauschbonus und fünf Prozent für iSFP). Wichtig ist, dass die Wärmepumpe in dieser Kombination mindestens 25 Prozent der gesamten Heizlast des versorgten Gebäudes übernimmt.

Antragstellung vor Beginn der Maßnahme

Um Fördermittel zu erhalten, müssen Förderanträge immer vor Beginn der Maßnahme, und zwar ausschließlich über das elektronische Antragsformular, an das BAFA übermittelt werden. Als Vorhabensbeginn gilt seit Anfang 2021 der abgeschlossene Leistungs- oder Liefervertrag mit dem Fachbetrieb.

KfW-Förderung der Wärmepumpe

Seit dem 01.07.2021 gibt es über die KfW eine Kreditförderung (Programm 261, 262) entsprechend der BAFA-Zuschüsse. Seit diesem Zeitpunkt ist auch der BEG-Kredit mit attraktivem Tilgungszuschuss verfügbar.

Für den Neubau richtet sich die KFW-Förderung nach den Effizienzhaus-Standards. Hier läuft die Förderung über Zuschussprogramm 461. Förderwillige erhalten alle Informationen, die sie zur Antragstellung benötigen, auf der Webseite der KfW.

Unterstützung auf dem Weg zur Förderung der Wärmepumpe

Die Antragstellung ist komplex und mit bürokratischem Aufwand verbunden. Jokiel SHK hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten und begleitet Sie auf dem Weg zur Förderung. Erfahren Sie mehr über die Unterstützung:

Quelle Bild & Text: Vissmann